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Dokumentation des Projekts
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Eröffnungsveranstalung Kick-Off (14.04.14)

 


Die beiden Projektleiter: Dr. Stephan Giglberger (Uni) und Dipl.Päd. Armin Gardeia (OTH Regensburg)


Prof. Dr. Andreas Schäfer, Dekan der Fakultät Physik


Prof. Christine Süß-Gebhard, Frauenbeauftragte der OTH Regensburg


Prof. Wolfgang Gebhardt: emeritierter Professor der Fakultät Physik


Vortrag "Elektromagnetische Wellen als Überträger kosmischer Informationen"


Publikum: die MINT-Girls mit ihren Eltern


Michael Ermer, Techniker der Physik, Roboterexperte

Bemannte Marsmission (30.04.14)

Prof. Dr. Schlingloff erklärte den Teilnehmerinnen verschiedene Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine Marsmission:

  • Berechnungen/Darstellungen zu benötigtem Kraftstoff (hinsichtlich des Kraftstoffs könnten wir wohl schon zum Mars, der Verbrauch ist mit dem zum Mond vergleichbar)
  • Zeit und mögliche Wegen zum Mars (mit "Return-Ticket"! Es gibt verschiedene Optionen: mit kurzem - ca. 1,5 Wochen - und längerem Aufenthalt - über ein Jahr - wobei eine Mannschaft auf dem Mars ist, eine zweite auf dessen Mond)
  • Strecken, Berechnungen, Raketen uvm.: den den Fahrten wird die Gravitationskraft anderer Systeme zur Beschleunigung ausgenutzt - so führt eine Fahrt beispielsweise an der Venus vorbei

Während des Vortrags wurden die Teilnehmerinnen eifrig mit Mars-Schokoriegeln versorgt :)

Teambuilding (03.05.14)

Ziel des Teambuilding-Workshops war es, dass die Mädels

  • sich untereinander besser kennenlernen, Vertrauen aufbauen und erste Übungen als „Gruppe“ meistern
  • Infos bekommen, wie sich eine Gruppe entwickelt, was Konflikte sind und wie man sie löst.

Das Grundgerüst bildete das Teamentwicklungsmodell von Tuckman (Forming, Storming, Norming, Performing). Zu jeder Phase haben wir nebenstehende Übungen gemacht, so dass sie „künstlich“ durchlebt wurden.

Am Ende wurden alle Übungen reflektiert und zu dem o.g. Modell zusammengefügt.

Kennenlern-Bingo

Insel ohne Wiederkehr

  • Phase Forming – Kennenlernbingo und soziometrische Reihen/Aufstellungen nach Herkunftsort, Alter, Länge der Anfahrt, Hobbies (alle ohne zu sprechen) und schließlich Studieninteresse
  • Phase Storming – Theorieinput ca. 10 Minuten zu Konflikten und Konfliktlösungen; danach ein Spiel, bei dem sie sich in drei Gruppen auf jeweils eine gemeinsame Strategie einigen mussten (siehe Insel ohne Wiederkehr)
  • Phase Norming – gemeinsames Klatschen, um einheitlichen Rhythmus zu finden (Gruppengefühl stärken)
  • Phase Performing – Aufteilung in zwei Teams, welche einen Computer-Code knacken mussten. Der Code war auf Kärtchen abgedruckt und sie mussten eine Strategie überlegen, wie sie sich den Ort jedes Kärtchens in einem Kreis zunächst einprägen und schließlich in der richtigen Reihenfolge umdrehen können (die Kärtchen wurden umgedreht, während die Mädels zur Startmarkierung gingen).

Gibt es Leben auf dem Mars? (24.05.14)


Franziska Taruttis, Doktorandin an der Fakultät für Genomik, leitet den Workshop


"Zusammenpuzzlen" der Gen-Sequenzen...
Recherchearbeit im CIP-Pool der Physik


Recherchearbeit im CIP-Pool der Physik

Hier könnt ihr das Skript und die Folien downloaden.

FTIR und Optische Spektroskopie (06.06.14)

Helen Plank, Maststudentin und sehr bald Doktorandin am Terahertz-Center der Universität Regensburg ...

...erklärt in ihrem Vortrag das Prinzip der Spektroskopie und den zu untersuchenden Frequenzbereich

Vortrag und Handout könnt ihr hier downloaden.

Ein sehr interessiertes Auditorium mit spannenden Fragen

Zerlegung des weißen Lichtes mittels eines Prismas.

Neugier auf den gleich folgenden Experimental-Teil

Workshop I: Analyse von sichtbarem Licht - im Hintergrund das Spektrometer mit Glasfaser-Lichtwellenleiter

Untersuchung der Spektren von Sonne, Glühbirne, LED-Farbmischer, Spektrallampen (Na, Hg, Cd), Energiesparlampe

Workshop II: Untersuchung verschiedener Proben am FTIR, z.B. trockender Sand, mit Wasser befeuchteter Sand - Voraussetzung zur Beantwortung der Frage: "Gibt es Wasser auf dem Mars?"

Einführung in die Roboterprogrammierung (25.06.14)

Am Mittwoch lernten die Teilnehmerinnen bei Prof. Skornia an der OTH Regensburg die ersten Programmierschritte für ihren Roboter. Am Ende der Veranstaltung konnten die Roboter bereits die ersten Aufgaben bewältigen - beispielsweise einer schwarzen Linie am Boden folgen...

Beitrag auf TVA - Fernsehen für Ostbayern

ASURO basic (28.06.14)

An diesem Samstag haben die Teilnehmerinnen ihre (eigenen) Roboter aufgebaut. Der sehr intensive Workshop wurde von Josef Kaufhold geleitet, SHK am Projektbüro der OTH, und von weiteren drei SHK der Fakultät für Physik tatkräftig unterstützt.

Ein sehr intensiver Arbeitstag in der Werkstatt der OTH unter Leitung von Josef Kaufhold (SHK@OTH) mit Unterstützung von Christof Ermer, Eugen Ruff, Felix Schwarzhuber und Marcus Matuschek

Für die "Problemzonen" des ASURO gibt es kurze Hilfesequenzen via Beamer...

... und dann wird eifrigst gelötet...

"Dreamteam" des Projektbüros: Armin und Franzi

Und so ist der ASURO schon beinahe fertig...

Soft-Skill - Workshop "Präsentationstechnik (12.07.2014)

Im interaktiven Präsentationsworkshop lernten die MINT-Girls Regensburg welche Vorbereitungsphasen bei der Planung einer Präsentation ablaufen und erarbeiteten eigenständig Vor- und Nachteile der Nutzung verschiedenster Medien, wie Overhead-Projektor, Flipchart, Metaplantafel, sowie Computer und Beamer. In einem zweiten Teil wurden Präsentationsmittel, unter Anderem Mimik, Gestik, Stimme und Interaktion spielerisch auf deren Wirkung untersucht und Grundregeln eines Vortrags zusammengetragen. In der dritten Phase des Workshops wurden die MINT-Girls in Zweiergruppen aktiv und stellten anhand des Programms girls4tech des Projektbüros Junge Hochschule die Studiengänge der OTH-Regensburg vor. Dabei wählten die Teilnehmerinnen aus den verschiedensten Medien eigenständig aus und wandten das Erlernte an, was sie eindrucksvoll umsetzten.

In der Vorbereitungsphase einer Präsentation sollten drei Stadien durchlaufen werden:

  • Kontextanalyse: Auftraggeber_innen, Zielgruppe, Inhalte und Organisatorisches klären
  • Präsentationserstellung: Inhalte werden ausgewählt und in eine anschauliche Gliederung gebracht. Erstellen eines roten Fadens
  • Detailvorbereitung: Sich über Medien vor Ort informieren und sich für eine oder mehrere Präsentationstechniken entscheiden. Materialien für Teilnehmende ausdrucken und ggf. Evaluierungsbögen anfertigen

Mindestens genauso wichtig wie die Struktur einer Präsentation ist das Auftreten der präsentierenden Person. Durch interaktive Spiele erkannten die Mädchen, wie eine gerade, aber offene Haltung, ein freundlicher Gesichtsausdruck, sowie eine ruhige, dabei laut und deutliche Stimmlage den Vortrag positiv beeinflussen. Ferner fanden die Teilnehmerinnen beim gemeinsamen Agieren heraus, dass Präsentierende während des Vortrags mit Gegenständen und dem Publikum interagieren können, um Vorgänge und Problematiken zu veranschaulichen. Diese vier Elemente, Mimik, Gestik, Sprache und Interaktion, solten allerdings an das Thema und die Zielgruppe der Präsentation angepasst werden.

Download: Handout

Workshop "Triangulierung und Kartographie" (23.07.2014)

Prof. Clara Löh und Prof. Stefan Krauss aus der Fakultät für Mathematik an der Uni Regensburg waren die heutigen Dozenten für den Mathe-Teil unseres Projekts.

Prof. Stefan Krauss (Mathematik Didaktik) erläuterte die Funktionsweise des GPS-Systems

Kleine Pause - mit selbstgemachtem Kuchen (lecker) und Plätzchen

Die gestellten Aufgaben waren durchaus kniffelig...

...doch letzlich kamen alle auf das richtige Ergebnis.

Hier gibt es das Script und die Aufgaben zum Download (1,9 MB).

Postersession "Autarke Energiesysteme" (11.10.14)

Über die Sommerferien bekamen die Teilnehmerinnen die Aufgabe, sich mit "Autarker Energieversorgung" auseinanderzusetzen. Ziel war, in einer Posterpräsentation die Möglichkeiten auszuloten, einen Marsroboter unter den auf dem

Mars gegebenen Bedingungen mit Energie zu versorgen. Die Mädchen und jungen Frauen hielten Vorträge und präsentierten ihre Ergebnisse in Form eines Posters.

Team 1

Team 2

Team 3

Team 4

ASURO advanced (17.10.14)

Es ist soweit: die vier Aufgaben für die Roboter sind jetzt bekannt! Denken, zeichnen, löten, sägen, bohren, schrauben, kleben - und programmieren bestimmen die letzten Tage.

Kräftige Unterstützung gibt es vom "advanced-Team", das die

Aufgaben konzeptionierte, vorbereitete und den Teilnehmerinnen zur Hand ging: Christof Ermer, Techniker und Microcontroller-Spezialist der Fakultät Physik; Fabian Queck, Doktorand der Physik, Thilo Böhm, Masterstudent der OTH, sowie Stephan Giglberger.

Projektwoche (26. - 28.10.14)

Gruppe 1: Avatar

Umbau der Datenverbindung von Infrarot nach Blue Tooth - Verringerung der Fehleranfälligkeit und Erhöhung der Reichweite (keine Sichtverbindung notwendig)
Programmierung (LabView) einer Auswertung des Joysticks am USB-Port mit Transcodierung zu Fahrbefehlen
Montage einer Kamera am ASURO, Übertragung des Live-Bilds mit WLAN

Gruppe 2: Fe\gamma x

Erweiterung des ASURO um einen Metalldetektor: eine Spule am Unterbau ist Teil eines Schwingkreises mit ca. 18 kHz. Fährt der Bot über ein Metall, bricht die Amplitude des Schwingkreises aufgrund der Ummagnetisierungsverluste ein.
Bei entsprechender Verstärkung kann zudem zwischen magnetisierbaren und nicht-magnetisierbaren Metallen unterschieden werden: magnetisierbares Metall in der Nähe der Spule erhöht ihre Induktivität und erniedrigt daher die Resonanzfrequenz des Schwingkreises; nicht-magnetisierbares Metall hingegen erhöht die Resonanzfrequenz.
Ein Detektor für Gammastrahlung wird angeschlossen. Über ein großes 8x8-Matrixdisplay erfolgt als Ausgabe ein "M" für "Metall gefunden" und ein "R" für "Radioaktivität gefunden".

Gruppe 3: Odometrie

Die Getriebezahnräder an den Antriebsrädern haben weiße und schwarze Segmente. Über eine Reflex-Lichtschranke können diese Segmente detektiert werden: in Abhängigkeit der Umdrehungsgeschwindigkeit des jeweiligen Rades liefern die Photodioden Pulse entsprechender Frequenz.
Diese Pulse werden über Blue Tooth an den Steurrechner übertragen und mit der Programmiersprache Python ausgewertet: auf dem Bildschirm erscheint die zurückgelegte Strecke des ASURO.

Gruppe 4 - Labyrinth:

Der ASURO wird um ein Infrarot-Radar (Sharp-Reflexlichtschranke) erweitert. Das "Radar-" Modul wird auf einem Modellbau-Servo montiert und kann so um +/- 90° geschwenkt werden.
Mit der Programmiersprache "C" - hier in einer modifizierten Version - wird über das "Radar" der Abstand zum nächsten Hindernis gemessen. In Abhängigkeit vom Drehwinkel wird so der optimale Weg ermittelt und der Bot entsprechend gedreht.
Ziel ist, dass der Bot selbständig aus einem Labyrinth herausfindet.

Exkursion zum DLR (29.10.14)

Die Einladung zum Kooperationspartner DLR - Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen - gehört sicherlich zu den Highlights des Projekts. Hier stellen die Teilnehmerinnen ihre Roboter auf der Mars-Landschaft des DLR vor. Seitens des DLR wartet eine Vielzahl spannender Events auf die Mädchen: Prof. Gerd Hirzinger, langjähriger Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik hält einen spannenden Vortrag // Treffen mit Justin, dem humanoiden Forschungsroboter des DLR // Robotergestützte minimal-invasive Operationsmethode DaVinci // Flug im Flugsimulator